Geschichte
1995 besuchte eine kleine Gruppe Schweizer und Deutscher Touristen das ehemalige Himalaja-Königreich Sikkim, seit 1975 halbautonomer Bundesstaat Indiens.
Beeindruckt von der Schönheit der gebirgigen Landschaft, der tief verwurzelten buddhistischen Lebensform, aber auch von den vielen bedürftigen Kindern, denen der Zugang zu einer guten Schul- und Ausbildung verwehrt blieb, beschloss die Gruppe unter Leitung von Max Melliger, das Kinderhilfswerk COSF zu gründen. Ein Jahr darauf schlossen sich COSF und die gleichgesinnte Organisation SPY von Christine Notter und Jürg Eugster unter dem Namen CHILDREN OF SIKKIM FOUNDATION (COSF) zusammen.
Im Lepcha Cottage in der Hauptstadz Gangtok betreute die grossherzige Miss Keepu T. Lepcha zwanzig Kinder. Ihr Kinderheim wurde der COSF angeschlossen. Zum Dank stellte Miss Keepu ein Grundstück im Tal von Chongey bei Gangtok für den Bau eines Kinderdorfes mit Schule für über 200 Kinder zur Verfügung.
1998 wurde die lokale Partnerorganisation HUMAN DEVELOPMENT FOUNDATION OF SIKKIM (HDFS) mit Sitz in Gangtok gegründet und vom indischen Innenminsterium registriert. Heute kümmern sich über 20 Angestellte und 30 Lehrer um das Wohl und die Ausbildung von rund 300 Kindern im Lepcha Cottage und im Kinderdorf Chongey.
Über 250 Menschen aus der Schweiz, aus Deutschland und Norwegen haben Patenschaften für die Kinder übernommen. Das Hilfswerk wird ausserdem von vielen privaten Spendern, Unternehmungen sowie öffentlich-rechtlichen Institutionen unterstützt, in letzter Zeit immer öfters auch aus Indien.
